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 Impuls

 
 
Advent 2017
 
Impuls zum 2. Advent
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„Da wohnt ein Sehnen tief in uns, […]
um Frieden, um Freiheit, um Hoffnung bitten wir.
In Sorge, im Schmerz sei da, sei uns nahe Gott.“
[Gotteslob 823,1]
Bild/Datei: ©Edward Hicks [Public domain], via Wikimedia Commons
Edward Hicks, Das Reich des Friedens, um 1834, Öl auf Leinwand, 74,5x90,2 cm, National Gallery of Art, Washington D.C., Gift of Edgar William and Bernice Chrysler Garbisch
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Edward Hicks (1780-1849), ein frommer amerikanischer Handwerker, der sich die Malerei selbst beigebracht hat, hat dieses Bild gemalt. Es zeigt fast wörtlich, was wir vom Propheten Jesaja als Traum von einer neuen Zeit erfahren: Ein Bild des Friedens – ein bisschen unwirklich, aber schön!

Wäre das nicht grandios, wenn man einen Leoparden streicheln könnte, wenn Tiere nicht mehr andere Tiere fressen müssten, um zu überleben? Wäre das nicht wunderbar, wenn alle Geschöpfe friedlich miteinander leben würden? Bleibt das aber nicht nur ein schöner Traum? Und Träume sind Schäume, sind schön, aber leider nicht wahr und wirklich.

Der Maler Edward Hicks illustriert in seinem Bild, wie dieser Traum Wirklichkeit werden könnte. Er hat Jesajas Traum vom friedlichen Miteinander in seine Lebenswelt hineingemalt. Das Bild zeigt nämlich die Landschaft Pennsylvanias in Nordamerika. Links im Hintergrund verhandelt eine Gruppe Indianer mit Männern in europäischen Kleidern des 17. Jahrhunderts. Dargestellt wird hier der Abschluss des Friedensvertrags zwischen William Penn, dem Gründer von Pennsylvania, und den Ureinwohnern des Landes im Jahre 1683. Das Bild ist also auch eine Art Geschichtsbild, in dem der Maler über die Vergangenheit nachdenkt.

Hat das denn etwas mit Wolf und Lamm, mit Löwe und Rind zu tun?

Edward Hicks vermittelt uns: Das Reich des Friedens fängt hier bei uns auf Erden an. Und er zeigt: Das Reich fängt an mit Gerechtigkeit und Gesprächen unter Gleichberechtigten. Es fängt an mit Verträgen, die den anderen nicht übers Ohr hauen. Das Reich des Friedens fängt an mit Menschen, die guten Willens sind.
(vgl. Die Bibel für Kinder und alle im Haus. Erzählt und erschlossen von Rainer Oberthür. Mit Bildern der Kunst ausgewählt und gedeutet von Rita Burrichter, Kösel 9. Auflage 2013, S. 301)

Frage für den Alltag:
Wenn Edward Hicks heute lebte, was würde er dann wohl auf die linke Seite seines Bildes malen?

Cilli Leenders-van Eickels
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Ihr Seelsorge-Team
der Propsteipfarrei St. Peter Recklinghausen

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