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 Hl.Familie : Dorf-Rundgang

Ein Rundgang durch das Dorf
 
Wir wollen uns einen Überblick über Speckhorn verschaffen. Beginnen wir also am höchsten Punkt, dem Rodelberg, der dem von Recklinghausen kommenden Besucher sofort ins Auge sticht. Links der Halterner Strasse gelegen, hat man von seiner Spitze einen weiten Blick nach Norden: Speckhorn liegt einem zu Füßen, in der Ferne Hüls und das große Waldgebiet der Haard. Markanter Punkt ist auch der Speckhorner Förderturm, dem wir noch einen Besuch abstatten werden.
Steigen wir vom Rodelberg hinab und gehen Richtung Norden. Das Mollbeckwäldchen und die beiden anschließenden Teiche sind bei Spaziergängern sehr beliebt. Zu jeder Tageszeit -vornehmlich natürlich nach Feierabend- trifft man hier Speckhorner, die sich zur Erholung oder auch auf ein Schwätzchen hier begegnen. Unweit davon liegen auch das beheizte Mollbeck-Freibad, geöffnet von Mai bis September, das Naturfreundehaus und der Minigolfplatz.
Nördlich der Mollbeckteiche biegen wir auf der Speckhorner Strasse nach links und wandern durch Bockholt. Es ist offensichtlich: Speckhorn wird noch immer wesentlich von der Landwirtschaft geprägt, die Bewohner genießen Idylle und Grün und tolerieren die machmal recht würzige Landluft.
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Bild/Datei: ©Propsteipfarrei St.Peter, lt.Impressum
Blick auf das Feuerwehrhaus
Bild/Datei: ©Propsteipfarrei St.Peter, lt.Impressum
Hauptweg des Friedhofs
Bild/Datei: ©Propsteipfarrei St.Peter, lt.Impressum
Teil der Gemeindewiese
Bild/Datei: ©Propsteipfarrei St.Peter, lt.Impressum
stille Impression
 
Man fragt sich nun am besten durch, um zum Flugplatz Loemühle zu gelangen, über dessen Rollfeld unsere Gemeindegrenze verläuft. Dieser Sportflugplatz, seit Jahrzehnten hier gelegen, und der einzige in dem mittleren Umkreis ist wurde vor einigen Jahren zum Politikum. Eine endgültige Perspektive für dessen Zukunft gibt es bisher nicht, ein geplanter Ausbau zum Regionalflughafen wurde zunächst auf unbestimmte Zeit gestoppt. Kommt man aus Recklinghausen über die Flutstrasse in den östlichen Teil Speckhorns, so wird man begrüßt vom Standbild des Hl.Nikolaus von Flüe, dem jüngsten Exemplar der Speckhorner Bildstöcke und Wegekreuze, die der aufmerksame Beobachter hier entdecken kann. Wir gelangen dann zum Pfarrhaus, der Kirche, dem Kindergarten und dem Gemeindehaus, die die Speckhorner Gemeindewiese umringen. Dort ist das Zentrum vieler Aktivitäten, Gemeindefeste und Treffpunkt zahlreicher Initiativer der Gemeinde. Am Pfarrhaus vorbei, geht man der Kühlstrasse rechts zum Feuerwehrgerätehaus. Die gegenseitige Hilfe bei Bränden und Überschwemmungen hat in der Freiwilligen Feuerwehr Speckhorn eine lange Tradition.
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Bild/Datei: ©Propsteipfarrei St.Peter, lt.Impressum
Weg zum Rodelberg
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Ländliches Anwesen
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Kurz vor Börste
Bild/Datei: ©Propsteipfarrei St.Peter, lt.Impressum
Mollbeckteich im Sommer
 
Bild/Datei: ©Propsteipfarrei St.Peter, lt.Impressum
Weiter auf der Kühlstrasse findet man sich jenseits der Eisenbahnlinie in der Bauerschaft Börste wieder. Hier ist auch, an der Reithalle, der Ländliche Reit- und Fahrverein zu Hause. Kehren wir zurück zur Grundschule, die uns auf halbem Weg von der Kirche nach Börste begegnete, und spazieren wir von dort die Reiffstrasse hinab. Nach einigen 100 Metern über freies Land gelangen wir dann an den Bahntunnel, der sich an einem "kommunal" besonderen Punkt unserer Gemeinde befindet: Speckhorn besteht nämlich aus Gebieten dreier Städte, Recklinghausen, Oer- Erkenschwick und Marl, ist also gewissermaßen ein "Drei-Städte-Dorf".
Und eben an diesem Tunnel befindet man sich dort, wo die Grenzen dieser 3 Städte sich treffen. Zurück auf unserem Weg liegt Recklinghausen von woaus wir gekommen waren, rechts durch den Tunnel gelagen wir in den Oer-Erkenschwicker Teil und geradeaus geht es nach Marl. Förderturm und Berghalde in der Honermannsiedlung symbolisieren die traditionelle Verknüpfung Speckhorns mit dem Bergbau. Der Schacht 8 der Zeche General Blumenthal ist sichtbares Zeichen der Nordwanderung des Kohleabbaus. Etwas weiter stößt man auf den Sportplatz des Fußballvereins Rot-Weiß Erkenschwick. Hier wollen wir unseren Rundgang beenden, nicht ohne die Ahnung zu bestätigen, die manchen Spaziergänger unterwegs beim Blick in einige Gärten befallen hat: Das Taubenzüchten hat in Speckhorn eine lange Geschichte. Schon 1928 formierte sich der erste Taubenzüchterverein, der heute den Namen "Falke Speckhorn" trägt und immer noch eine Reihe von aktiven Mitgliedern hat, die sich über Zuwachs freuen.
Text von Dr.Martin Kuhlmann, Bilder von Kerstin Rittner
 
Bild/Datei: ©Propsteipfarrei St.Peter, lt.Impressum
Schwarz-auf-Weiss:Speckhorn!
Bild/Datei: ©Propsteipfarrei St.Peter, lt.Impressum
Ja, wir sind auf dem Dorf
Bild/Datei: ©Propsteipfarrei St.Peter, lt.Impressum
Reitanlage in Börste
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Auch in Speckhorn: Zechen
     
     
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